Pressemitteilungen des Zentrum 60plus

Tue Gutes und rede darüber. Hier werden Pressemitteilungen veröffentlicht.

 

Das Team Zentrum 60plus freut sich darüber, dass regelmäßig Beiträge in der Presse veröffentlicht werden.

„Wir erkunden Neu-Anspach“ auf der Talmühle

29.09.2026

Im Rahmen dieser monatlichen Veranstaltungsreihe des Vereins Zentrum 60plus e.V. galt der Besuch im September der Talmühle, die schon 1901 auf einer Postkarte gezeigt wurde und nun in der vierten Generation von der Familie Rühl bzw. Priester-Rühl geführt wird.

 

Die 23 Teilnehmer wurden von Wolfgang Rühl herzlich begrüßte und auf informative und humorvolle Weise durch den Betrieb geführt. Die Ölmühle ist schon seit über 100 Jahren nicht mehr genutzt, während der landwirtschaftliche Betrieb und die Gaststätte bis heute nebeneinander bestehen. Der Rundgang führte vorbei an dem ehemaligen Standort des großen Wasserrades, welches nach dem zweiten Weltkrieg noch den Betrieb mit Strom versorgte. Herr Rühl wies auf zahlreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen hin, die im Laufe der Jahre durchgeführt wurden. Aus dem ehemaligen Landwirtschaftsbetrieb mit Gastwirtschaft entwickelte sich in den letzten 50 Jahren der vielseitige Wirtschaftsbetrieb der „Talmühle“ – wie wir ihn heute kennen. Der Betrieb beherbergt neben Hühnern, Gänsen und Enten auch 20 Milchkühe und 25 Pensionspferde.

 

Das Gasthaus Talmühle erreichte Bekanntheit weit über die Grenzen von Neu-Anspach hinaus. Es ist ein beliebtes Ziel von Wanderern, Ausflüglern, Vereinen und Familien. Die Beliebtheit des Lokals ist unter anderem zurückzuführen auf die gute Qualität des Fleisches und die (hessischen) Speisen. Wolfgang Rühl, ein gelernter Metzger, berichtete, dass er das Fleisch vor dem Einkauf persönlich begutachtet und sorgfältig auswählt. Er verfügt über einen Wildhygiene-Pass und kauft das Wildfleisch bei einem regionalen Jagdpächter. Auf Nachfrage erläuterte Herr Rühl, dass das Fleisch von Wildtieren, die im Rahmen einer Treibjagd erlegt werden, eine andere Qualität aufweisen kann als einzeln erlegte Tiere. Das war den meisten Teilnehmern bisher unbekannt.

 

Am Ende der Veranstaltung konnten die Gäste auch Frau Heidelore Prieser-Rühl kennenlernen, die für die hochgeschätzte Küche verantwortlich zeichnet. In gemütlicher Runde, einer Vielzahl von Anekdoten aus den vergangenen Tagen der Talmühle, erzählt bei Kaffee, hausgemachtem Kuchen, oder auch dem typischen Handkäs und Äppelwoi, ließ die Gruppe den Nachmittag ausklingen. 

Kinoabend wieder ein großer Erfolg

09.09.2026

Einmal im Quartal laden der Seniorenbeirat und der Verein Zentrum 60plus gemeinsam zum Filmabend in das Neu-Anspacher Kino ein, und erneut hatte die Auswahl einen Film in die Spitzen-Position gebracht, der für einen langen und seht gut besuchten Kinoabend sorgte. „Der Pferdeflüsterer“, ein US-amerikanischer Spielfilm aus dem Jahr 1998 von Robert Redford, der auch die männliche Hauptrolle übernahm, basiert auf dem 1995 erschienenen gleichnamigen Roman. Die Filmfigur Tom Booker zeigt Parallelen zum wohl bekanntesten realen Pferdeflüsterer Monty Roberts, dessen Arbeit auf der gewaltfreien Kommunikation in einer den Tieren verständlichen Körpersprache beruht. Redford sagte über ihn: „Sein Geschick, Verständnis und seine sanfte, liebevolle Art haben die Wolken für unzählige unruhige Wesen durchbrochen. Er ist der Zen-Meister der Pferde.“ Über die eindrucksvolle Arbeit mit den Pferden hinaus, zeigt der Film auf beeindruckende Art das Leben im Westen der USA, ohne in Klischees abzugleiten und billige Vorurteile zu bedienen. Kevin Costner sagte über einige seiner eigenen Filme: Western ist kein Genre, sondern eine Lebenshaltung. Hier, im Film „Der Pferdeflüsterer“, war sie zu erkennen.

 

Der nächste Kinoabend wird am 1. Dezember 2026 sein. Demnächst können dazu wieder Vorschläge eingereicht werden. Bitte informieren Sie sich über die Homepage des Vereins Zentrum 60plus.

Gute Reisen

29.08.2026

In der Reihe „Wir erkunden Neu-Anspach“ bietet der Verein Zentrum 60plus die Möglichkeit verschiedene Einrichtungen, Bauwerke sowie große und kleine Firmen zu besuchen. Auf Einladung der Inhaber lassen sich die Senioren gerne informieren und sind interessierte, dankbare Zuhörer.

 

Am 26.8.2026 trafen sich 24 Damen und Herren auf dem Betriebsgeländer der Firma Gutacker im Gewerbegebiet von Neu-Anspach, wo wir vom Firmeninhaber gleichen Namens begrüßt wurden und gleich den umtriebigen Schichtwechsel erleben durften.

 

Es begann 1932 – zunächst in Oberreifenberg – mit einem Fuhr– und Busbetrieb. Mit Fleiß (hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau!) und großem persönlichen Einsatz entwickelte sich in den folgenden Jahrzehnten ein modernes Unternehmen im Sektor des Personenverkehrs. Auch in der dritten Generation baut man auf fachliche Kompetenz, Fairness im Preis und Freundlichkeit im Umgang mit Kunden.

 

Einen starken Einbruch auch im Reiseverkehr gab es in der sogenannten Coronakrise in deren Folge die in Neu-Anspach ansässige Fa. Ohly & Weber mit der Fa. Gutacker eine Verbindung einging. Sie endete 2023 in einem Verkauf an Gutacker-Reisen.

 

Das Geschäftsfeld ist in zwei Bereiche aufgeteilt, die sich sowohl im Fuhrpark als auch bei den Mitarbeitern unterscheiden.

 

An den Standorten Schmitten-Oberreifenberg und Neu-Anspach ist eine Flotte von knapp 30 Fahrzeugen stationiert, die mit ÖPNV-Bindung fahren und weite Gebiete des Hochtaunuskreises versorgen. Im Dreischichtbetrieb sind die Mitarbeiter von 3:00 Uhr bis 2:00 Uhr unterwegs – pro Einsatz werden in den etwa 8 Stunden dauernden Schichten jeweils 200-250 km zurückgelegt. Ein ausgeklügeltes System der Dienstplangestaltung und der Einsatz von Digitalen Systemen machen es möglich, hier auch individuellen Vorlieben oder Bedürfnissen nachzukommen.

 

Für die Besuchergruppe – als potenziellen Reisekunden – war natürlich interessant, näheres über die Ausstattung der modernen Busse im Langstreckenverkehr zu erfahren. Und hier hatte Herr Gutacker eine große Überraschung vorbereitet. Die Besucher konnten den neuen Bistrobus besichtigen – vor wenigen Tagen erst geliefert, wird er in Kürze zum Einsatz kommen. Ein Vier-Sterne-Bus mit vielen Extras und noch mehr Komfort als die bisher schon genutzten. Aber nicht nur an die Gäste, auch an die Fahrer wird gedacht. Von der Bestellung bis zur Auslieferung eines neuen Reisebusses dauert es fast zwei Jahre, eine Zeit, in der der künftige Fahrer Einfluss auf die Gestaltung des Cockpits und die Fahrtechniksysteme nehmen kann. Er wird dieses Fahrzeug im Idealfall fünf Jahre fahren. Bei der Fa. Gutacker heißt es: Ein Reisebus – ein Fahrer. Von ihnen wird nicht nur eine exzellente Fahrweise erwartet, sondern Flexibilität, eloquentes Auftreten im Umgang mit den Reisenden und Eigenschaften eines guten Reiseleiters, wie Hilfe und Organisationsunterstützung am Urlaubsort. Und wann macht eine Reisebusfahrer Urlaub? Wahrscheinlich dann, wenn das große Reisepublikum „nicht vor die Tür“ will, also in der kalten Jahreszeit.

 

Viele Fragen gab es zu den Themen: Lenkzeiten, Ruhezeiten, doppelte Besetzung bei langen Fahrtstrecken, zur Technik – etwa dem Notfallbremsassistenten – den Sicherheitssystemen, die sowohl dem Fußgängerschutz dienen als auch Radfahrer im sog. Toten Winkel sichtbar machen. Es gibt – zumindest in den neuesten Fahrzeugen – sogar eine Kamera, die den Fahrer zu dessen eigener Sicherheit überwacht und etwa den Rhythmus des Wimpernschlages misst, um bei einem ungünstigen Ergebnis mit akustischem Signal aufzufordern eine Fahrpause einzulegen.

 

Mit großer Geduld und Offenheit wurden diese Fragen von Herrn Gutacker beantwortet. Darüber hinaus schilderte er die Vorarbeiten, die zur Erstellung der Reiseangebote nötig sind. Von der Idee, über den Aufbau der Route, die Hotelbuchung, die diversen Möglichkeiten der Zusatzversorgung mit Essen, Stadtführungen, Betriebsbesichtigungen und mehr bis zum fertigen Paket, das dann noch informativ-einladend im Internet oder dem Katalog präsentiert wird, vergeht eine lange Zeit.

 

Nur noch wenige Zeit wird allerdings vergehen, bis die neuen E-Busse eingeführt werden. 2028 soll es so weit sein. Bis dahin sind Schulungen für die Fahrer und Techniker der betriebseigenen Werkstatt nötig. Aber für das engagierte Team der Geschäftsleitung und der rund 65 Mitarbeiter des größten Bus-Reiseunternehmens im Hochtaunuskreis wird diese große Herausforderung zu einer freudigen. Diesen Eindruck hatten jedenfalls die Damen und Herren vom Verein 60plus, als sie nach zwei Stunden das Betriebsgelände verließen. 

Singalong 60plus

Mit freundlicher Genehmigung der FNP  26.08.2026

Verein Zentrum 60plus - Mitgliederversammlung

24.08.2026

Turnusmäßig im August – nach dem großen Sommerfest - stand für den Verein Zentrum 60plus e.V.  die Mitgliederversammlung an. Der Vorsitzende Raphael Eckhard konnte zahlreiche Vereinsmitglieder begrüßen, die in gewohnt konstruktiver und disziplinierter Weise die Berichte zur erfreulichen Entwicklung des Vereins, den Finanzbericht, sowie Statements zur weiteren Entwicklung und Planungen zur Kenntnis nahmen.  Der bisherige Vorstand wurde auf Vorschlag der Kassenprüfer einstimmig (bei eigener Enthaltung) entlastet.

 

Der bisherige zweite Vorsitzende Wolfgang Medenwald steht aus aus persönlichen Gründen nicht mehr für diese Aufgabe zur Verfügung -  ein neuer Kandidat für diese Position musste gefunden werden.

 

Auf Vorschlag aus der Versammlung wurde der bisherige erste Vorsitzende des Vereins,  Raphael Eckhard, mit den Stimmen aller anwesenden Mitglieder wiedergewählt. Als neuen zweiten Vorsitzenden wählten die Versammlungsteilnehmer Jens Wickinger, ebenfalls einstimmig. Auch Rolf Scherer, wird weiterhin Schatzmeister des Vereins sein, er erhielt bei seiner Wiederwahl erwartungsgemäß die volle Stimmzahl.

 

Um neue Aufgaben kompetent auf weitere Schultern verteilen zu können konnte der Kreis der Beisitzer durch die einstimmige Wahl  von Regina Müller und Wolfgang Medenwald auf sechs Personen erweitert werden. Die bisherigen vier Beisitzer stehen erst im Februar 2027 zur Neuwahl an.

 

Rolf Scherer stellte als Vorsitzender des Seniorenbeirats in seinem Statement die Mission „aktive Ältere beleben unsere Stadt“ und die damit verbundenen Arbeitsgebieten als eine Seite der Medaille vor, während Raphael Eckhard für den Verein 60plus die zweite Seite beschrieb. Hier liegt der Fokus mit dem Anspruch: „Gemeinsam statt Einsam“ auf Teilhabe-, Fortbildungs- und Inklusionsangeboten für die Generation 60plus.

 

Bei einem kleinen Umtrunk gab es nach dem offiziellen Veranstaltungsende noch Gelegenheiten die eine oder andere Anmerkung zu äußern, kleine Wünsche zu formulieren und auch dem Vorstands für die gute Arbeit ein Kompliment zu machen.

Singalong 60plus

23.08.2026

Wer gerne singt, war am Freitagabend im Zentrum 60plus an der richtigen Adresse. Mit der musikalischen Begleitung von Wolfgang Göcking, Clive Assender und Andreas Krampe wurden von fast 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern viele bekannte Lieder mitgesungen. Ein buntes Potpourri aus Schlagern, Volks-, Wander-und Seemannsliedern animierte das teilnehmende Publikum, dem es offensichtlich viel Spaß gemacht hat. Die Zeit verging dann auch wie im Flug und schnell war der gelungene Abend vorbei. Alle waren sich einig: Es sollte nicht bei diesem einmaligen Pilotprojekt des Zentrum 60plus bleiben. Da eine Fortsetzung dieses Veranstaltungsangebots im regelmäßigen Rhythmus von allen Teilnehmern als wünschenswert erachtet wurde, werden sich die Musiker und Organisatoren nun den Terminkalender vornehmen…

 

Die nächste Veranstaltung wird rechtzeitig auf der Homepage des Vereins www.zentrum60plus.de und in der Presse angekündigt – versprochen!

Tag der Wertschätzung für Sicherheitsberaterinnen und -berater beim Polizeipräsidium Westhessen

23.08.2026

Die Sicherheitsberaterinnen und -berater des Zentum 60plus (v.l.): Raphael Eckhard, Gaby Briem, Regina Müller, Andreas Hannappel und Birgit Wolfart

Am 19. August 2026 fand im Polizeipräsidium Westhessen ein Tag der Wertschätzung als Dank und Anerkennung für ein wichtiges Ehrenamt statt.

 

Geladen waren Sicherheitsberaterinnen und -berater für Seniorinnen und Senioren, die sich mit großem Engagement für die Sicherheit älterer Menschen einsetzen, sowie Angehörige des Freiwilligen Polizeidienstes.

 

Auch das Sicherheitsberater-Team des Vereins Zentrum 60plus hatte Gelegenheit, an diesem besonderen Tag teilzunehmen und einen interessanten Einblick in die Arbeit der Polizei zu erhalten. Es erwartete sie ein spannender Einblick in die unterschiedlichen Bereiche der Polizeiarbeit. Dazu gehörten Vorführungen der Polizeidrohnen, der Diensthundestaffel sowie weitere interessante Programmpunkte und Möglichkeiten zum persönlichen Austausch. Für das leibliche Wohl sorgte ein Foodtruck.

 

Diese Veranstaltung macht deutlich, wie wichtig dieses Ehrenamt ist. Die Sicherheitsberaterinnen und -berater übernehmen eine wichtige Brückenfunktion zwischen Polizei und Bevölkerung.

 

Durch persönliche Gespräche, Vorträge und Informationsveranstaltungen erreichen sie die ältere Bevölkerung vor Ort. Sie stehen diesen Menschen als vertrauensvolle Ansprechpartner zur Seite und informieren über aktuelle Gefahren und Betrugsmaschen. Ziel ist es, die ältere Generation zu sensibilisieren, ihr Sicherheitsbewusstsein zu stärken und sie davor zu bewahren, Opfer einer Straftat zu werden. 

Der Besuch beim Polizeipräsidium Westhessen war eine schöne Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

Dieser Tag der Wertschätzung hat gezeigt, dass ehrenamtliches Engagement Anerkennung verdient und die Präventionsarbeit der Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater ein wichtiger Baustein für eine sichere Gesellschaft ist.

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